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Immobilien zum Kauf auf Leibrente oder Zeitrente:

Der Verkäufer bleibt im Haus wohnen und erhält ein lebenslanges (Leibrente) bzw. zeitlich befristetes (Zeitrente) Wohnrecht. Das Wohnrecht wird im Grundbuch eingetragen.

Der Käufer wird Eigentümer. Dieser zahlt dem Verkäufer eine monatliche, lebenslange (Leibrente) bzw. zeitlich befristete (Zeitrente) Rente.


Objektangebote


zum Kauf mit Leibrente oder Zeitrente:

Werte Schaffen ohne Bankfinanzierung.



Weitere Informationen zu der Leibrente und der Zeitrente:

Als Investor kann man mit der Investition in diese Objekte von mehreren Vorteilen profitieren.
Eine kurzfristige Entscheidung ist möglich, da eine Finanzierung über Banken nicht notwendig ist, sofern man die monatsrate zahlen kann.
Durch den notariell beurkundeten Kauf geht das Objekt in das Eigentum über und steht als Beleihungsobjekt zur Verfügung. Hierdurch kann weitere Liquidität für weitere Investitionen frei werden.


Das Instrument der Leibrente bzw. Zeitrente kann sehr individuell ausgestaltet werden. Gerne erläutere ich in einem persönlichen Gespräch die verschiedenen Möglichkeiten, um die individuellen Wünsche von Käufer und Verkäufer zusammen zu führen.

Rufen Sie mich gerne an:
Dipl.-Kfm. Bodo Stelzer
Telefon: 0451 5021473



Vorteile der Leibrente


- Der Käufer zahlt keinen Kaufpreis, sondern eine monatliche Rate bis zum Ableben des Verkäufers.
- Der Käufer braucht kein Eigenkapital einzusetzen.
- Da der Verkäufer in der gewohnten Umgebung wohnt, entfallen Mieterwechsel.
- Auch die Verwaltung ist wesentlich einfacher als bei Mietobjekten, da der Verkäufer sich weiter um sein bewohntes Haus kümmert.
- Er muss keinen Kredit aufnehmen und spart lange Verhandlungen mit der Bank.
- Das Haus kann als Beleihungsobjekt dienen und die finanzielle Freiheit des Käufers erhöhen. Der Käufer hat das Recht eine Grundschuld im Grundbuch als Sicherheit eintragen zu lassen.



So funktioniert die Leibrente

Die Immobilienbesitzer verkaufen ihr Wohneigentum und bekommen im Gegenzug Monat für Monat eine Rentenzahlung aufs Konto sowie ein lebenslanges Wohnrecht. Alles wird notariell abgesichert und im Grundbuch verankert.
Wie viel Geld fließt, hängt u.a. vom Wert der Immobilie und dem Alter und Anzahl der Verkäufer ab.



Zeit- oder Leibrente

Die Höhe der Rente basiert auf dem erzielbaren Kaufpreis zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses, zuzüglich Zinsen. Über den Marktwert verhandeln Verkäufer und Käufer. Bei der Zeitrente wird ein fester Zahlungszeitraum vereinbart, zum Beispiel 10 oder 15 Jahre, in denen die Ratenzahlungen fließen. Nach Ablauf dieser Zeit ist die Immobilie abbezahlt.
Bei der Leibrente dagegen wird vereinbart, dass die Rente lebenslang an den Verkäufer gezahlt wird.



Risiken der Leibrente

Als problematisch entpuppt sich die Leibrente, wenn der Verkäufer länger lebt, als gedacht. Der Käufer bezahlt so unter Umständen insgesamt mehr für das Haus, als wenn er den Kaufpreis auf einmal entrichtet hätte. Dieser Fall lässt sich allerdings vertraglich regeln.
Weiteres Risiko: Der Käufer gerät in finanzielle Bredouille. Kann der Käufer vereinbarte Renten nicht bezahlen, verfällt sein Anspruch auf spätere Übertragung der Immobilie. Eine Auflassungsvormerkung im Grundbuch sichert das Rücktrittsrecht des Verkäufers, für den Fall, dass die Zahlungen nicht mehr fließen.



Der Vertrag

Der notarielle Kaufvertrag grenzt Risiken für beide Seiten ein. Die Zeit- oder Leibrente wird wie ein normaler Verkauf in einem vor dem Notar abgeschlossenen Kaufvertrag vereinbart. Der Verkauf auf Leibrente ist von den Vertragspartnern frei gestaltbar. Es muss weder der Gesamtpreis für die Immobilie verrentet werden, noch muss die Immobilie sofort oder zeitnah übergeben werden. Rentenzahlungen können auch erst zu einem späteren Zeitpunkt fließen.



Wohnrecht

Der neue Eigentümer räumt dem Verkäufer lebenslanges Wohnrecht ein. Mehr noch: Beim Nießbrauch kann der Verkäufer die Räume weiter vermieten. Zum Beispiel für den Fall, dass ein alter Mensch ins Pflegeheim wechseln muss. Nießbrauch (das Recht jeglicher Nutzung) muss vom Notar bestellt und im Grundbuch eingetragen werden. Bei riestergeförderten Immobilien kann die Aufgabe des Eigentums zum Verlust dieser Förderungen führen. Das Wohnrecht mindert die Höhe der Leibrente, da es den Wert der Immobilie senkt.



Was passiert im Todesfall

Verstirbt der allein lebende Leibrenten-Bezieher vor Ablauf der vertraglich festgelegten Zahlungsvereinbarung, kann der Käufer frei über die Immobilie verfügen, sie verkaufen, vermieten oder selbst nutzen. Schließlich hat er den Vertrag zur Immobilienrente erfüllt. Bei Paaren ist es Standard im Vertrag festzulegen, dass der Partner im Haushalt lebende Personen lebenslanges Wohnrecht behalten.



Absicherung der Leibrente

Die Leibrentenvereinbarung bedarf der Absicherung. Der Notar wird dafür eine so genannte Reallast vorschlagen, die im Grundbuch eingetragen wird. Sie sorgt dafür, dass bei Verzug oder Insolvenz des Käufers der Verkäufer auf das verkaufte Grundstück zugreifen und es verwerten kann. Durch eine Rentengarantiezeit kann der Verkäufer sich und seine Erben schützen.

Man kann auch an den Abschluss einer Leibrentenversicherung denken, die zum Beispiel das Risiko einer langen Lebenszeit des Verkäufers abdeckt. Ansprechpartner für den Leibrentenvertrag ist der Notar. Im Gespräch findet er heraus, worauf die Beteiligten Wert legen. Die Höhe der Leibrente kann geknüpft werden an den Verbraucherpreis-Index des Statistischen Bundesamtes, um die Inflation auszugleichen.



Nebenkosten und Instandhaltung

Die Bewohner bekommen zwar eine monatliche Rente, wohnen aber nicht kostenfrei. Für Nebenkosten oft auch Sanierung und Instandhaltung müssen sie weiterhin aufkommen. Verbraucherschützer raten, Angebote penibel durchzurechnen, zu vergleichen und von unabhängiger Seite (z. B. Verbraucherzentrale, Rechtsanwalt, Notar, Gutachter) prüfen zu lassen.